Die Akupunktur ist neben der Ernährungslehre, dem Qi Gong und der Kräutermedizin ein wichtiger Teil der Chinesischen Medizin. Ihre Anfänge liegen in etwa genauso lange zurück wie die Aryuvedische Medizin, die Tibetische Heilkunde und unsere Europäische Kräuterheilkunde, d.h. mehrere tausende von Jahren. Dadurch versteht sich eigentlich von selbst dass diese Methoden sehr fundiert sind und auf einem großen Erfahrungswert beruhen.

Was ist Gesundheit und was ist Krankheit aus Sicht der chinesischen Medizin? Schon  zur Zeit des Gelben Kaisers hieß es Gesundheit sei gleichbedeutend mit "im Einklang sein mit sich und der Natur und seinem Umfeld!" Krankheit fängt da an wo ein Mensch "aus seinem Zentrum heraus gefallen ist", sich mit sich nicht wohl fühlt, unangenehme bis schmerzhafte Symptome entwickelt und seine Lebensfreude und seine Kraft vermindert ist.

Das heißt konkret kann die Behandlung an diesem Punkt beginnen. Jedes Symptom des Patienten wird ernst genommen auch wenn es schulmedizinisch keine nachweisliche Erkrankung gibt. Die Chinesische Puls- und Zungendiagnose gibt uns gute Hinweise in welchem Bereich die Krankheit zu finden ist, bzw. wo die Ursache liegen könnte und dadurch besteht die Möglichkeit eine Erkrankung aufzudecken und zu behandeln noch bevor sie sich organisch manifestiert.  Zur Verbildlichung folgende Anekdote:  Der Leibarzt des Kaisers in China hatte früher dafür zu sorgen dass seine Majestät gesund blieb ansonsten wurde der Arzt geköpft!

Die Chinesische Medizin wird heutzutage von vielen, v.a. auch von westlichen Schulmedizinern zur Symptombekämpfung benutzt. Doch die Chinesische Medizin kann weitaus mehr. Sie ist in der Lage schwere und langwierige chronische Erkrankungen zu heilen oder zumindest zu lindern. D.h. die Akupunktur in meiner Praxis ist immer ein Versuch von echter und nachhaltiger Heilung. Ob und wie das gelingt hängt natürlich sehr von der Mitarbeit, der Geduld und den Eigenheilkräften des Patienten ab.