Bei der Augenakupunktur setzt man natürlich keine Nadeln im Auge. Es werden Reflexpunkte an den Gelenken genadelt u. evtl. Punkte um die Augen herum, d.h. an den Augenbrauen oder Schläfen.
Die Methode der Augenakunktur gab es in China schon im Jahre 900. Sie geriet zwischenzeitlich in Vergessenheit und wurde vor ca. 20 Jahren von dem Dänen Freddy Dahlgren und seinem Kollegen Prof. John Boel wieder entdeckt, nach Europa gebracht und weiterentwickelt.
Um die Wirkung der Augenakupunktur so effektiv wie möglich zu gestalten wird folgender Behandlungsrythmus vorgeschlagen:
- in den ersten beiden Behandlungswoche wird der Patient an mindestens 3 Tagen zwei Mal täglich akupunktiert
- in der dritten und vierten Woche wird an drei Tagen ein Mal täglich behandelt
- in der fünften und sechsten Woche Woche zwei Mal wöchentlich
- dann noch mindesten drei Wochen lang einmal wöchentlich
- dann werden die Abstände auf alle zwei Wochen verlängert und später zur Stabilisierung einmal alle vier Wochen
Behandelt werden können folgende Augenerkrankungen:
- Epiphora
